Chronik

Das TEAM SCHLUCKSPECHT startete von 1998-2014 in der Prototype Group mit den Fahrzeugen Schluckspecht I-III und 2009-2014 in der UrbanConcept Group mit dem Schluckspecht D.

Hier finden Sie die gesamte HISTORIE über das Projekt Schluckspecht: die Fahrzeug- und die Renndaten sowie die Teammitglieder der jeweiligen Teilnahme am SHELL ECO-MARATHON.

2015 Schluckspecht V
Schluckspecht III
Diesel
Elektromotor
2006 Schluckspecht III Wasserstoff
2014 Schluckspecht D
Schluckspecht III
Diesel
Elektromotor
2005 Schluckspecht III Diesel
2013 Schluckspecht D
Schluckspecht III
Diesel
Elektromotor
2004 Schluckspecht III Diesel
2012 Schluckspecht City
Schluckspecht III
Sterlingmotor
Wasserstoff
2003 Schluckspecht III Diesel
2011 Schluckspecht City
Schluckspecht III
Wasserstoff
Wasserstoff
2002 Schluckspecht II Diesel
2010 Schluckspecht City
Schluckspecht III
Wasserstoff
Wasserstoff
2001 Schluckspecht II Diesel
2009 Schluckspecht City Wasserstoff 2000 Schluckspecht II Diesel
2008 Schluckspecht III Wasserstoff 1999 Schluckspecht I Benzin
2007 Schluckspecht III Wasserstoff 1998 Schluckspecht I Benzin

WIE ALLES BEGANN

Der Schluckspecht I kam in den ersten beiden Jahren (1998 und 1999) zum Einsatz und startete mit einem Benzinmotor. 2000 ging sein Nachfolger, Schluckspecht II, mit einem Dieselmotor auf die Strecke. Die Erfahrungswerte aus den jeweiligen Rennen wurden genutzt um weitere Optimierungen am Fahrzeug und dessen Antrieb vorzunehmen. Die Verbrauchswerte und die Platzierungen verbesserten sich von Jahr zu Jahr.

PROTOTYP DER SPITZENKLASSE

Im Jahr 2003, bei der 6. Teilnahme des Teams aus Offenburg, ging der Schluckspecht III zum ersten Mal an den Start. Durch Weiterentwicklung dieses Fahrzeugs erreichte das Team schließlich 2005 seinen ersten Sieg:

2005 – 1.PLATZ DIESELKATEGORIE (1807 KM/L)

ZUKUNFTSFÄHIGES ANTRIEBSSYSTEM

Als neue Herausforderung stellte sich das Team der Hochschule Offenburg die Aufgabe mit einem neuen Antriebssystem am Shell Eco-marathon teilzunehmen und startete im Folgejahr erstmalig in der Kategorie Brennstoffzelle:

2006 – 3.PLATZ BRENNSTOFFZELLENKATEGORIE (2614 KM/L)

2006 – 1.PLATZ BOSCH-INNOVATIONSPREIS FÜR RADNABENMOTOR

Es war eine Punktlandung! Trotz anfänglicher Schwierigkeiten gelang es dem Schluckspecht III mit seinem legendären Radnabenmotor zeitlich noch an einem Wertungslauf teilzunehmen. Die 2000 Kilometermarke wurde weit überschritten und das Team erzielte in der Gesamtwertung den 4. PLATZ von insgesamt 255 Teams.

NEUE WEGE

Bei der Teilnahme am Shell Eco-marathon 2007 betrieb das Team der Hochschule Offenburg seinen Schluckspecht III mit einer Wasserstoffbrennstoffzelle und nutzte die Gelegenheit für eine Demonstrationsfahrt mit einer DIREKT-ETHANOL-BRENNSTOFFZELLE. Die Entwicklung und der Bau der Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle wurde, wie das gesamte Fahrzeug, als studentisches Projekt an der Hochschule umgesetzt. Hierfür erhielt das Team 2007 den f-cell Award Sonderpreis(external link).

DAS TEAM ZUM ZWEITEN MAL AN DER SPITZE

2008 übertraf das Team Schluckspecht die 3000 Kilometermarke und fuhr mit Ihrem Energiesparfahrzeug Schluckspecht III auf den 2. PLATZ in der Gesamtwertung von 200 Teams.

2008 – 1.PLATZ BRENNSTOFFZELLENKATEGORIE (3198 KM/L)

EINE NEUE HERAUSFORDERUNG

Die hervorragenden Ergebnisse sprechen für das Antriebskonzept „Radnabenmotor + Brennstoffzelle“. Mit diesem Antriebssystem wagt das Team einen Schritt in die Zukunft und entscheidet sich für den Wechsel in die UrbanConcept Group. Hierfür entwickelte und baute das Team den neuen Schluckspecht City.

PROTOTYPE GROUP

In der Prototype Group ist der Kreativität der Teilnehmer (fast) keine Grenzen gesetzt. Die Prototypenfahrzeuge ähneln in dieser Klasse keineswegs einem typischen Straßenfahrzeug. Die extrem kleinen und leichten Modelle, kombiniert mit einem effizienten Antrieb, lassen den Energieverbrauch stark sinken.

URBANCONCEPT GROUP

Fahrzeuge, die in der UrbanConcept Group starten, gleichen in ihrer Spezifikation straßentauglichen Verkehrsmitteln. Vorgeschrieben sind zum Beispiel: 4 Räder, Licht- und Blinkanlage, eine aufrechte Sitzposition des Fahrers, Kofferraum, etc.
Nähere Informationen über die spezifischen Regularien für die jeweiligen Fahrzeugklassen finden Sie unter: Rules & Regulations